Aquarell und Schablonentechnik auf Keramik und Porzellan

Auf der Suche nach Marerialien und Utensilien, die ich bemalen und belettern kann, bin ich vor Kurzem auf Porzellan und Keramik gestossen. Egal ob zum Verschenken oder selbst behalten, ob belettert, bemalt oder schabloniert – selbst gestaltete Tassen machen einfach Freude. Heute möchte ich euch zeigen, wie ich mit den Marabu Porzellan Pens einen Aquarell-Effekt erziele. Anschließend bringe ich mit der Schablonentechnik noch einen schwarzen Schriftzug auf.

Für den Aquarellhintergrund habe ich folgene Materialien benutzt:
  • Marabu Porzellan Pens in rot und blau
  • Ein Stück Plastikfolie zum mischen der Farben
  • Einen Synthetikhaarpinsel
  • Wasser
 Bei den Marabu Pens muss zuerst die Farbe in die Spitze gepumpt werden. Dazu einfach die Spitze auf die Folie drücken und die Spitze immer wieder dagegen drücken, so dass sie im Stift verschwindet. Wenn die Farbe in der Spitze ist, pumpe ich einfach noch ein oder zwei mal, damit etwas Farbe auf der Folie haften bleibt. Die Farbe auf der Folie wird nun mit ein Paar tropfen Wasser verdünnt. Das selbe mache ich nun mit der zweiten Farbe. Ich habe etwas von den beiden Farben mit dem Pinsel aufgenommen und an einer Dritten Stelle an der Folie Violett damit angerührt.
Nun könnt ihr loslegen und die verdünnte Farbe auf der Tasse verteilen. Fahrt dabei ruhig öfter mit dem Pinsel herum und verteilt dabei die Farbe immer wieder neu. Dreht die Tasse und lasst die Farbe etwas ineinander verlaufen. Anschließend könnt ihr gleich die nächste Farbe auftragen und mit der ersten verblenden. Dazu darf der erste Farbauftrag aber noch nicht zu trocken sein. Tragt danach gleich die dritte Farbe auf.
 Wenn ihr die Farbe stark verdünnt habt und einen dementsprechend hellen Farbauftrag, könnt ihr nun noch eine zweite Schicht darüber malen. Experimentiert einfach herum! Wenn euch das Ergebnis nicht gefällt, dann könnt ihr es ganz einfach mit warmen Wasser und einem Schwamm wieder abwaschen und noch mal starten. Bevor der Schriftzug mit Schablonentechnik aufgebracht werden kann, muss die Tasse erst einige Stunden trocknen und anschließend nach Gebrauchsanweisung eingebrannt werden. Ihr könnt aber auch ein schönes Freihandlettering mit dem schwarzen Marabu-Pen aufbringen. Dafür muss die Tasse nicht vorher gebrannt werden.
Für die Schablonentechnik habe ich folgende Materialien verwendet:
  • Hobbyplotter (Silhouette Portraint)
  • Vinylfolie aus dem Baumarkt (d-c-fix)
  • Schablonenübertragungsfolie (es funktioniert auch durchsichtige Folie aus dem Baumarkt)
  • Edding Porzellanpens

Begonnen habe ich damit, einen Schriftzug vorzuzeichnen, diesen einzuscannen, im Silhouette Studio mit dem entsprechenden Tool nachzuzeichnen und eine Schablone anzufertigen. Dazu habe ich gewöhnliche Vinylfolie aus dem Baumarkt benutzt. Anschließend muss die Schablone mit einer spitzen Pinzette oder einem anderen geeigneten Werkzeug entgittert werden.

Dann wird die Übertragungsfolie auf die Schablone geklebt und von der Trägerfolie abgezogen. Dabei müsst ihr darauf achten, dass alle kleinen Motivteile auf der Folie mitgenommen werden. Die Schablonenfolie kommt auf die Tasse, wird festgedrückt und die Übertragungsfolie wird vorsichtig abgezogen. Nun müssen alle kleinen Motivteile auf der Tasse kleben bleiben.
Mit dem Edding Porrzelanstift habe ich das Motiv ausgemalt. Ich habe die Schabloniertechnik auch schon mit den Marabu-Stiften ausprobiert. Leider bildet diese einen recht dicken Film, der beim Abreißen der Schablone hängen bleibt und große Teile des Motivs wieder von der Tasse reißt. Der Edding ist für Schablonierarbeiten dagegen sehr gut geeignet.
Die Folie kann sofort nach dem Ausmalen abgezogen und im Ofen bei 160 Grad 30 Minuten eingebrannt werden.
Ich hoffe ich konnte euch ein paar hilfreiche Material- und Techniktipps mitgeben und wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen! Ich würde mich sehr über euer Feedback freuen. Ich versuche alle eure Fragen zu beantworten und den Artikel gegebenenfalls auszubauen.
Eure Miss Lumberjack

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