Dauerprojekt Get Fit – Zwischenbilanz

Das erste Halbjahr ist vorbei und ich habe in den letzten Monaten meine Fitnessziele fleissig weiter verfolgt. Wie es mir ergangen ist, will ich euch kurz berichten.

[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte, unbezahlte Werbung]

Den letzten Monatsrückblick habe ich für den Jänner gemacht. Da habe ich gerade wieder versucht, nach der Faustformel zu essen und angefangen an den Functional Fitness Kursen teilzunehmen. Leider klappt die Ernährung mehr schlecht als recht. Obwohl ich mich sehr gesund und fast komplett ohne Zucker ernähre, hört man mich morgens regelmäßig fluchend von der Waage steigen. Meine typische Tagesration sieht derzeit so aus:

  • Frühstück: Kaffee, schwarz, ohne Zucker
  • Mittags: Reste vom Vortag – ziemlich gesund, oftmals Low Carb (oder Essen im Restaurant – mäßig gesund, oft High Carb und Low Veggie)
  • Abends: Meist mehr oder weniger nach der Faustformel, immer selbst gekocht mit frischen Zutaten. Als Dessert eine Banane oder sonstiges Obst, gerne mal verarbeitet mit Nussmus und Whey.

Liest sich gar nicht so übel oder? Die 80/20 Regel, die in der Ernährungslehre (und nicht nur dort) schon lange bekannt ist, besagt: Mach 80 % der Zeit alles richtig, dann kannst du 20 % machen was du willst. Wenn ich darüber nachdenke, wie oft ich von Nudeln, Reis oder Kartoffeln mehr esse, als ich sollte oder allgemein eine zu große Portion inhaliere, fängt das 80/20 Verhältnis schon an zu kippen. Hin und wieder wird der geplante Fisch in Tomatensauce dann doch zu einer Bosna oder einem Schnitzel mit Pommes und schwupps hätten wir die Erklärung warum sich auf der Waage nichts tut. Nichts desto trotz halte ich die Faustformel für ein sehr vernünftiges und wirkungsvolles Ernährungskonzept bei dem gilt: Mit kleinen Schritten zur dauerhaften Veränderung.

 

Dafür habe ich von der Sportfront Erfreuliches zu berichten. Ich schaffe es mittlerweile ziemlich regelmäßig, zu den Wortkouts zu gehen und es macht mir richtig Spass, mich zu bewegen. Ich trainiere derzeit zwei bis drei mal die Woche im „Functional Fitness“ in Mitterberghütten im Pongau. Das Studio bietet Kurse für Crossfit und funktionelles Training, zu denen man sich im Vorfeld anmeldet, an. Das ist unglaublich effektiv für Leute wie mich, die sich den ganzen Tag vornehmen ins Gym zu gehen und dann am Abend doch auf der Couch kleben bleiben. Wenn man sich nämlich erst einmal zu einer Trainingseinheit angemeldet hat, ist die Hemmschwelle, sich wieder abzumelden und zu Hause zu bleiben, erstaunlich hoch. Praktischerweise liegt das Studio auf meinem Heimweg von der Arbeit. So komme ich gar nicht erst in Versuchung, es mir zu Hause gemütlich zu machen. Das Studio hat im November eröffnet und mittlerweile haben sich die Mitglieder zu einer tollen Community entwickelt, bei der vom Wohlfühlsportler bis zum anspruchsvollen Sportfreak alles dabei ist. Das funktionelle Training ist im Grunde genommen ein Ganzkörper-Zirkeltraining mit verschiedenen Übungen, die sowohl Ausdauer als auch Kraft und Beweglichkeit fördern und aufbauen. Außerdem sind die Übungen so gestaltet, dass jeder Teilnehmer sie an sein eigenes Fitnesslevel anpassen kann. Die richtige Ausführung kontrolliert dabei immer ein Coach vor Ort – das ist zumeist Chef Andreas Viehhauser himself, der auch gleich für eine gehörige Portion Motivation sorgt. Er ist es auch, der nie müde wird, sich neue Folterübungen für seine Schützlinge auszudenken.

 

Functional Fitness Mitterberghütten Functional Fitness Mitterberghütten

Neben den Workouts im Studio schaffe ich es fast täglich, am Arbeitsweg ein paar Kilometer zu Fuß zurück zu legen. Dabei hat sich die Apple Watch als unglaubliches Motivationstalent erwiesen. Auf der Uhr lässt sich ein tägliches Kalorienziel einstellen. An einem normalen Arbeitstag, an dem ich alle Wege fahre, sammeln sich etwa 200 Kalorien an. 320 Aktivitätskalorien zusätzlich zum Grundumsatz habe ich als Zielwert festgelegt. So muss ich mich jeden Tag noch etwas bemühen, um das Feuerwerk für meinen Erfolg auf dem Uhrendisplay bestaunen zu dürfen. Frei nach dem Motto „Beat Yesterday“ konnte ich so Woche für Woche, Monat für Monat mehr Bewegung in meinen Alltag einbauen. Ich zeig euch das am Besten mal in diesem anschaulichen Balkendiagramm:

Balkendiagramm

In diesem Sinne starte ich in das zweite Halbjahr 2018 mit dem Ziel meine Leistung immer weiter zu steigern und die Ernährung mit kleinen, schrittweisen Veränderungen noch besser in den Griff zu bekommen.

Bis zum nächsten Update

Eure Miss Lumberjack

 

Leave a Reply

*