Get Fit – Rückblick Jänner

Der erste Monat des Jahres ist geschafft und es ist Zeit für einen kleinen Fitness-Rückblick. Begonnen habe ich das Jahr mit dem einwöchigen Zuckerfrei-Kurs des Faustformel Programms von Sasha Walleczek. Der Kurs besteht aus täglichen Videosequenzen zum Thema Zucker in denen erklärt wird, wie das weiße Zeug in unserem Körper wirkt und welche Kettenreaktionen es auslöst. Außerdem konnte ich mir aus einer Auswahl saisonaler Speisepläne einen Wochenplan aussuchen. Die Lebensmittel und Gerichte sind so zusammengestellt, dass sich mein Blutzuckerspiegel innerhalb einer Woche stabilisieren sollte und der Heißhunger auf Zucker und Kohlehydrate verschwunden ist. Wer hätte gedacht, dass sich die Organisation dieser Woche als die größte Schwierigkeit herausstellen sollte.

Da für jede Malzeit ein neues Gericht vorgesehen ist, hätte das bedeutet, jeden Abend zwei Gerichte zu kochen und manchmal noch das Frühstück vorzubereiten. Das war schon nach zwei Tagen so frustrierend, dass ich kurzerhand den Plan über den Haufen geworfen und auf Resteverwertung – oder MealPrep, wie es so schön auf Neudeutsch heisst – umgeplant habe. Auch das Frühstück muss nicht jeden Tag neu erfunden werden. Für mich sind zwei weichgekochte Eier mit Knäckebrot und etwas Gemüse der perfekte Start in den Tag. Bis auf eine kleine unausweichliche Ausnahme (am Tortenstand der Hochzeitsmesse) habe ich die Woche ganz ohne Zucker (und ohne Zuckerersatzstoffe!!!) erfolgreich gemeistert.

Obwohl Abnehmen zwar ausgesprochen gut mit der richtigen Ernährung klappt, um wirklich fit zu werden braucht es Sport. Ich habe mir vorgenommen ein bis zwei mal die Woche zum Functional Training zu gehen und habe das in Woche eins dieses Jahres natürlich auch umgesetzt. Wäre ja gelacht, wenn von Anfang an der Schlendrian einreißt.

Die darauffolgenden Urlaubstage habe ich zu Hause verbracht um mein Hochzeitskleid zu entwerfen und ein Probekleid zu nähen. Der unregelmäßige Tagesablauf hat auch meinen Essrhytmus durcheinander gebracht. Zwar habe ich es geschafft, mich die ganze Woche vom Zucker fern zu halten, doch die Malzeiten waren zu häufig, zu groß und zu ungesund. Auch für Sport war keine Zeit in meiner Urlaubswoche.

Woche Nummer drei war geprägt von beruflichen und privaten Feiern mit ausgiebigen Schlemmereien und Süßkram. Glücklicherweise konnte ich dieses Tief durch eine disziplinierte letzte Jännerwoche wieder ausgleichen. Auch zum Training habe ich es wieder geschafft, was mit einem Minus von einem Kilo auf der Waage belohnt wurde. 

Ich freue mich auf den Februar. Wird es der perfekte zuckerfreie Monat werden? Werde ich mein Sportprogramm weiter durchziehen oder sogar aufs nächste Level bringen? Bald wissen wir mehr.

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