Miss Lumberjack wird wieder fit – Woche 1

Wie versprochen berichte ich euch über meine erste erfolgreiche „Getfit“ Woche. Ziele, die ich am jeweiligen Tag erreicht habe sind neben dem Tag grün eingefärbt ( ). Nicht erreichte Ziele sind rot markiert( ).

Der Plan:

Den gesamten Plan bis Weihnachten könnt ihr euch meinem Beitrag „Miss Lumberjack wird fit – RELOADED“ ansehen. Für die erste Woche gilt folgendes:

Ernährung:

  • Wochentags keine Süßigkeiten mehr
  • Schokolade wird durch Obst ersetzt
  • Tee ersetzt Kaffee mit Zucker

Bewegung:

  • Der Weg von der Arbeit zum Bahnhof wird wieder zu Fuß zurück gelegt.
Sonntag ( )

Das Bild des Schreckens noch im Kopf, habe ich die erste Abnehmwoche am Sonntag dementsprechend motiviert begonnen. Obwohl ich am Wochenende meinen Kaffee liebend gerne mit viel Milch und Zucker trinke, habe ich mich am Riemen gerissen und das Gebräu pur hinuntergewürgt. Man gewöhnt sich dran. Mittags und Abends gabs Low Carb Kost mit Faschierten Laibchen aus Putenfleisch und Rührei. Mein Bewegungspensum beschränkte sich aber auf einen Radius von etwa 20 m rund um die Couch.

Montag ( )

Der Morgen hat mit knurrendem Magen begonnen. Eigentlich wollte ich – ehrgeizig wie ich nun mal bin – mit dem Intervallfasten beginnen. Da hat mir Vormittags aber eine saftige Mandarine einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mittags gabs dann Faschierte Laibchen Reste vom Sonntag mit Kartoffeln als Beilage samt schiefen Blicken von den Kollegen und der Frage was DARAN jetzt so „Diät“ sein soll. Feierabend um 17:00 Uhr und draußen zappenduster und popokalt. Klar, dass sich da der innere Schweinehund wieder zu Wort meldet und mich mit Engelszungen in den warmen Bus locken will. Aber ich hab einfach nicht hingehört und bin rechts abgebogen auf die Promenade und hab mir eingeredet wie schön ein herbstlicher Abendspaziergang am Fluss doch ist. Hat funktioniert. Zuhause angekommen hat mein Schatz und Partner in Crime dafür gesorgt, dass zum Abendbrot Low Carb Gemüselaibchen auf den Tisch kommen. Dafür, dass die so unglaublich gesund waren, haben die gar nicht übel geschmeckt. Lag vielleicht am Zaziki als Beilage. Dem nachfolgenden Nachspeisengusto hab ich mit einem Winterzaubertee mit Flavdrops ausgetrickst und den Tag somit erfolgreich beendet.

Dienstag ( )

Mit ein, zwei Espressi am Morgen ist der Hunger geschwind verflogen und so habe ich ganz easy bis Mittag durchgehalten. Da gab es dann Reste von Gestern. Auf meiner verzweifelten Suche nach gesunden Snacks bin ich auf Maroni gestoßen. Die muss man sich nicht immer frisch und heiß am Maronistand kaufen, weil die gibt es auch schon fix und fertig geschält in der Tüte im Supermarkt – sogar in Bioqualität. Da spart man sich das lästige schälen und fluchen und ärgern. Ein Traum sag ich euch! Der Weg zum Bahnhof war nicht weniger dunkel und kalt als am Montag, aber daran muss ich mich halt gewöhnen. Dicker fetter Blanket-Schal und flauschige Handschuhe und los gehts – dem Abendessen entgegen – das war am Dienstag mein absolutes Lieblingsessen: Couscous-Feta-Salat (mit extra wenig Couscous)

Mittwoch: ( )

Espressoo gehört schon zum Morgenritual. So schaffe ich es ohne großen Hunger bis zum Mittagessen. Das nennt man dann Intervallfasten. Gerade fällt mir alles so leicht, dass ich mich gar nicht mehr daran erinnere, was für ein Kampf gesunde Ernährung manchmal sein kann. Meine Ziele habe ich auch am Mittwoch mit Leichtigkeit erreicht.

Donnerstag: ( )

Immer wenn ich das Gefühl habe, auf der sicheren Seite zu sein, kann ich mir sicher sein, dass er wieder kommt. Der Gusto auf Süßkram. Vielleicht liegt das auch ein bisschen daran, dass in meinem Büro das Personal-Süßkram-Lager unserer Firma ist. Ihr habt ja keine Vorstellung davon wie schwer es ist zu widerstehen, wenn man vor einem Schrank sitzt, der mit einigen hundert Packungen Mannerschnitten gefüllt ist. Ich habs geschafft. Und ich bin stolz darauf. Ich hab diesen Tag nicht nur zuckerfrei überstanden, sonder auch noch low carb und intervallfastend. Mittags gab’s nämlich Putenstreifensalat im Restaurant und Abends selbstgemachte Rindsuppe.

Freitag: ( )

Wenn bei der Arbeit alles so sehr drunter und drüber geht, dass man den ganzen Vormittag nicht mal dazu kommt auch nur an Essen zu denken, ist das natürlich auch eine Taktik. Dabei steht Intervallfasten gar nicht auf meinem Plan. Zum Mittagessen habe ich mir Polentataler mit Ratatouille im Restaurant gegönnt. Wer viel rennt, darf schließlich auch Kohlehydrate essen. Obwohl ich mein Bewegungsziel eigentlich schon erreicht hatte – der Bahnhofsmarsch gehört jetzt einfach schon dazu.

Samstag – Chetday: ( )

Der Tag hat mit gezuckertem Cappuccino begonnen und mit Mousse au Chocolat geendet. Dazwischen noch Gulasch, Radler, Brathähnchen mit Nudeln und noch mehr Cappuccino. Der Bahnhofsweg fällt natürlich flach an den Wochenenden. 

Fazit

Ich kann offensichtlich auf eine erfolgreiche erste Woche zurückblicken. Das gibt mir einiges an Motivation für die nächste Woche mit.

Auf geht’s, pock mas!

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