Zuckerentzug: Aller Anfang ist schwer

Zuckerfrei seit: 1 Tage

Ja, ich weiß, ich wollte ab Donnerstag auf Industriezucker verzichten. Heute ist Samstag. Die Rechnung geht also nicht ganz auf. Ich habe euch doch aber auch von dem herrlichen Apfelkuchen berichtet, den ich gebacken habe. Und genau von dem war am Donnerstag noch ein Stückchen übrig. Und das musste natürlich noch vernichtet werden.

Gestern wär ich dann fast wieder schwach geworden. Ich war den ganzen Tag total diszipliniert – zumindest was den Zuckerkonsum angeht. Zum Frühstück gab’s zwei Mandarinen, mittags Forelle Müllerin im Restaurant. An sich wär Fisch mit Kartoffeln mittags ideal, wäre er nicht mit gefühlt einem halben Liter Butter übergossen. Abends hatte ich richtig Appetit auf ein Nudelgericht, und wie es der Zufall so wollte, war noch Braunschwaiger vom Vortag übrig, die unbedingt verarbeitet werden musste. Also gab’s Wurstnudeln. Und nach so einer Kohlenhydratbombe aus Weizenmehl ist der anschließende Heißhunger auf Süßes vorprogrammiert.

Den heutigen Tag hab ich bis jetzt auch super ohne Zucker überstanden. Das wird sich aber bald ändern. Denn vom Apfelkuchen ist auch noch ein Stückchen Teig übrig geblieben. Der musste natürlich auch noch verwertet werden. Also hab ich heute mit den Teigresten kleine Apfeltörtchen im Muffinblech gebacken. In etwa ein bis zwei Stunden kann ich also meinen „zuckerfrei“-Zähler wieder auf 0 stellen. Am Dienstag sind wir zum Essen eingeladen. Auch da wird es bestimmt wieder Dessert geben. Und ich kann bei solchen Gelegenheiten einfach nicht „Nein“ sagen – und eigentlich will ich das auch gar nicht 😛

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